Wie offenbart sich Gott im Alten Testament?

Gott zeigt sich im Alten Testament als Gott, der die Welt aus Liebe geschaffen hat und den Menschen auch dann noch treu bleibt, wenn sie in der Sünde von ihm abfallen.

Gott macht sich in der Geschichte erfahrbar: Mit Noach schließt er einen Bund zur Rettung aller Lebewesen. Den Abraham ruft er, um ihn zum „Stammvater einer Menge von Völkern“ (Gen 17,5) zu machen und in ihm „alle Völker der Erde“ (Gen 12,3) zu segnen. Das aus Abraham hervorgegangene Volk Israel wird sein besonderes Eigentum. Dem Mose stellt er sich namentlich vor. Sein geheimnisvoller Name הוה, ausgeschrieben meist Jahwe, bedeutet „Ich-bin-da“ (Ex 3,14). Er befreit Israel aus der Sklaverei in Ägypten, schließt am Sinai einen Bund und gibt ihm durch Mose das Gesetz. Immer wieder schickt Gott seinem Volk Propheten, um es zur Umkehr und zur Erneuerung des Bundes aufzurufen. Die Propheten verkünden, dass Gott einen neuen und ewigen Bund schließen wird, der eine radikale Erneuerung und endgültige Erlösung bewirken wird. Dieser Bund wird allen Menschen offen stehen.

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